Ausgehend von der Analyse der infrastrukturellen Voraussetzungen am Transportziel − z.B. eine Müllverbrennungsanlage oder eine MBA −werden Transportalternativen entwickelt. Dabei handelt sich meist um unterschiedliche Konzepte des Transportes auf der Straße, daneben aber auch der Schiene und auf Binnengewässern. In Abhängigkeit des Abfallsammelsystems und der Distanzen zur behandelnden Anlage ist mindestens ein Umschlag von Sammelfahrzeugen zu Ferntransportsystemen erforderlich. Entsprechende Umschlagstationen bedürfen geeigneter Standorte. Sie sind selbst auch mit Umweltauswirkungen verbunden, die Bestandteil einer ökologischen Beurteilung sind. Die insgesamt herausgearbeiteten alternativen Transportketten werden analysiert und vergleichend bewertet. Studien, die sich diesen Fragestellungen widmeten, waren:
Systemvergleich der Abfallentsorgung für den Landkreis Delitzsch unter besonderer Berücksichtigung von ökologischer Vertretbarkeit und Auswirkungen auf die Schutzgüter nach UVPG, in Zusammenarbeit mit Öko-Institut Darmstadt, im Auftrag des Landkreises Delitzsch, Juli 2001
Transportmöglichkeiten für Restabfälle aus dem Landkreis Nürnberger Land in die thermische Anlage der Stadt Nürnberg. Im Auftrag des Landkreises Nürnberger Land, März 1997
Transportmöglichkeiten für Restabfälle von den Landkreisen Alzey-Worms, Bad Kreuznach, Mainz-Bingen und Rheingau-Taunus zum KMW-Gelände nach Mainz, Dezember 1994
Umweltverträglichkeitsuntersuchung zur geplanten Müllumladestation Köln-Wikingerstraße, im Auftrag der Stadt Köln, November 1993 |