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Abfallwirtschaft |
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Von der Abfallwirtschaft zum Stoffstrom-
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Die Abfallwirtschaft hat sich in Deutschland in den letzten zwei Jahrzehnten kräftig gewandelt. Dominierte vor zwanzig Jahren fast nur die Deponierung bei verschwindend geringen Recyclingaktivitäten, so gewann eine zunehmende stoffliche und energetische Verwertung bis heute immer mehr an Bedeutung. Aus den heftigen Konflikten der 80er Jahre um Müllverbrennung und Deponierung folgte schließlich 1994 das Kreislauf-wirtschafts- und Abfallgesetz und andere wichtige gesetzliche Regelungen, die zu einem grundsätzlichen Umsteuern in der Abfallwirtschaft geführt haben. Verwertungsquoten wurden deutlich erhöht und Umweltbelastungen reduziert.
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Situation heute |
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Heute ist es eine wesentliche Aufgabe, die erreichten hohen Standards der Kreislaufwirtschaft in Deutschland zu halten, die auf Grund eines starken Kostendrucks, der auch Ursache für eine zunehmende Deregulierung ist, drohen verloren zu gehen. Viele Möglichkeiten einer hochwertigen Verwertung sind noch nicht ausgeschöpft und müssen sich gegen eine um sich greifende Verwertung auf niedrigem Niveau durchsetzen. Nur ein an einer nachhaltigen Entwicklung orientiertes Stoffstrommanagement ist in der Lage, die vernachlässigten Vermeidungsbemühungen zu intensivieren und eine hochwertige Verwertung zu fördern. Dabei entfernt sich die Abfallwirtschaft immer mehr von einer Entsorgungsperspektive hin zu einem umfassenden Management von Stoffen und Materialien.
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Ein traditionelles Arbeitsgebiet des IFEU |
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Als das IFEU in einer 1984 bahnbrechenden Veröffentlichung „Ökologische Müllverwertung“ abschätzte, dass 50 % des Hausmülls stofflich verwertet werden könnten, wurden wir von vielen Experten als „Spinner“ bezeichnet. Heute ist dieser Wert überschritten.
In zahlreichen Auseinandersetzungen um Abfallanlagen ebenso wie in verschiedenen Abfallwirtschaftskonzepten für Städte und Landkreise hat das IFEU Lösungswege aufgezeigt. Für Entsorgungsgebiete von ungefähr 10 Millionen Bürgern wurden umsetzungsorientierte Konzepte erarbeitet und zwischen politischen Gremien, Verwaltung und Bürgern vermittelt. Aus Risikovergleichen zwischen Deponierung und Müllverbrennung wurden schließlich umfassende Technologiekonzepte für eine abgestimmte Abfallbeseitigung und -verwertung.
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Neue Zeiten - neue Wege |
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Aus der Tradition fortschrittlicher Abfallbehandlung hat das IFEU aktuelle Entwicklungen mit vorangetrieben:
- Begreifen von Abfallwirtschaft als System und dessen Bewertung mit Hilfe des Ökobilanzansatzes
- Bewertung der Mitverbrennung von Abfällen in industriellen Feuerungsanlagen
- Ermittlung der ökologisch vorteilhaftesten Verwertungsoption vielfältiger Abfallarten
- Modellierung von Materialflüssen in der Abfallwirtschaft zur Bewertung erreichter heutiger und möglicher Handlungsoptionen (z.B. GiG).
Die Stoffstromsoftware UMBERTO® versetzt das IFEU dabei in die Lage, komplexe Zusammenhänge transparent zu modellieren und effizient auszuwerten.
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Arbeitsschwerpunkte |
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Derzeit finden Sie genauere Informationen zu folgenden Arbeitsschwerpunkten:
Abfallwirtschaftspläne und -strategien
Ökobilanzen der Abfallwirtschaft
Siedlungsabfälle
Mineralische Bauabfälle
Verpackungen
Anlagen der Entsorgungswirtschaft
Mitverbrennung und Mitbehandlung
UVU von Abfallanlagen
Transporte in der Abfallwirtschaft
-> Referenzliste "Abfallwirtschaft" |
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Ansprechpartner |
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Ansprechpartner für den Bereich Abfallwirtschaft ist Jürgen Giegrich
(06221/4767-21; juergen.giegrich@ifeu.de).
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