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Chemischer Zustand der Flüsse |
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Im Ergebnis der von den Bundesländern durchgeführten Bestandsaufnahme der Gewässerbelastung (ausgelöst durch die am 22.12.2000 in Kraft getretene EG-Wasserrahmenrichtlinie, WRRL) zeigte sich hinsichtlich des chemischen Zustands der Flüsse, dass 54% wahrscheinlich das Ziel der WRRL erreichen werden, bei 33% ist die Zielerreichung unsicher - zum Teil wegen fehlender Daten, zum Teil weil die Einstufung ohne Messwerte vorgenommen wurde. Nur für etwa 13% gilt eine Zielerreichung als unwahrscheinlich. Dieses Resultat ist deutlich besser als das für den ökologischen Zustand der Flüsse (15% Zielerreichung wahrscheinlich, 24% unsicher, 61% unwahrscheinlich).
Dennoch sind einige Anstrengungen zur Zielerreichung erforderlich - Datenlücken müssen geschlossen werden, Maßnahmen sind zu entwickeln z.B. zur Entschärfung der Problematik von Nährstoffeinträgen aus der Landwirtschaft. Darüber hinaus ist insbesondere den bisher weniger beachteten Stoffen, die aus Sicht der Oberflächengewässer als prioritär oder prioritär gefährlich eingestuft werden müssen, verstärkt Aufmerksamkeit zu widmen. Die Minderung signifikanter Belastungen durch diese wird zukünftig weitere Herausforderungen an die Reinigungsleistung von Kläranlagen stellen. |
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Projekte
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Wasseremissionen fallen aus definierten Punktquellen und aus diffusen Quellen an. Beide Aspekte werden und wurden in Arbeiten des IFEU untersucht. Wasseremissionen umfassen sowohl stoffliche Emissionen - Nähr- und Schadstoffe - als auch die Emissionen von Wärme durch Kühlwassereinleitungen.
Die Arbeiten am IFEU befassen sich mit Bestandsaufnahmen der Einleitersituation - Ermittlung von Frachten verschiedener Herkunftsbereiche - deren Bedeutung in einem medienübergreifenden Kontext sowie umgekehrt mit dem Einfluss von Maßnahmen in anderen Umweltmedienbereichen (z.B. Luftreinhaltung, Abfallwirtschaft) auf Abwasser- und damit Einleiterqualitäten.
Die personelle Fachkompetenz am IFEU zeigt sich mitunter in der Berufung von Horst Fehrenbach in die Kommission Was-sergefährdende Stoffe (KBwS). Horst Fehrenbach ist seit 2002 Mitglied der KBwS. Diese Fachkommission berät das Bundesumweltministerium (BMU) in allen Fragen, die die Einstufung von Stoffen in Wassergefährdungsklassen (WGK) betreffen. Die KBwS ist mit Fachleuten verschiedener Disziplinen aus wissen-schaftlichen Institutionen, Fachbehörden des Bundes und der Länder und Industrie besetzt.
Bestandsaufnahmen Gewässerbelastung
Maßnahmen und Bewirtschaftungspläne
Indirekte Stoffeinträge
Medienübergreifende Effekte |
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