Durch Kompensation kann nur ein Anstieg der CO2-Emission abgemildert werden, senken kann man die Emissionsmenge mit diesem Instrument nicht. Zudem kann Kompensation nur in kleinem Maßstab funktionieren: Würden mehr Firmen und Privatpersonen ihre CO2-Emissionen kompensieren wollen, würden bald geeignete Projekte nach dem Gold-Standard ausgehen.
(Mehr dazu im IFEU-Papier "Kompensation von CO2-Emissionen").
Das IFEU entschied sich mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro ein Regenwasser-Bewässerungsprojekt des Vereins Nyarilimo in Rwanda mit dem Heidelberger Partner-Verein FÖLT zu unterstützen. Diese Spende möchte das IFEU nicht als Kompensationsmaßnahme verstanden haben, denn wirkliche „Klimaneutralität“ kann Kompensation nicht erreichen. Mit dem ausgewählten Projekt unterstützt das IFEU direkt nachhaltige Klimaschutzaktivitäten. Zusätzlich kommt das Geld Menschen in einem Entwicklungsland zugute, die hauptsächlich unter den Folgen des von uns verursachten Klimawandels leiden.
Im Rahmen des Energie-Weihnachtsnewsletters hat das IFEU bei Klimaschutz+ einen Stiftungs-Teamtopf mit einer Startsumme von 2.500 Euro eingerichtet. Mit diesem Geld wird ein Kraftwerk auf Basis erneuerbarer Energien finanziert. Die Einspeisevergütung, die durch das Kraftwerk erwirtschaftet wird, geht zu 100 % an das Projekt Rwanda. Ab diesem Jahr spendet das IFEU, orientiert an den CO2-Emissionen unserer Geschäftsreisen, jährlich einen Betrag von etwa 5.000 Euro an die Klimaschutz+ Stiftung. Welches Projekt damit unterstützt wird entscheiden die IFEU-Mitarbeiter jedes Jahr neu. In diesem Jahr wird es ebenfalls das Regenwasser-Bewässerungsprojekt in Rwanda sein.
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