|

|
Baubeginn für das erste Passivhaus in Westchina
|
|
03.05.12 – Urumqi, Provinz Xinjiang/China. In Urumqi's Xingfu Lu (Glücksstrasse) wurde der Baubeginn für das erste Passivhaus in Westchina, ein deutsch-chinesisches Kooperationsprojekt, im Beisein des Bauministers der Provinz Xinjiang und des Vizebürgermeisters der Stadt Urumqi (3,1 Mio Einw.) gefeiert. Der Bauherr, Herr Tang von Dacheng International, und die Baubehörde der Stadt haben das anspruchsvolle Ziel, ein Passivhaus mit einem Heizwärmebedarf unter 15 kWh/m2*a zu verwirklichen. Die Entwurfsplanung wurde von Culturebridge Architects Grünstadt/Beijing und dem Xinjiang Architectural Design Institute erstellt, das Passivhaus-Institut Darmstadt begleitet das Vorhaben. Die Anforderungen an die Bauqualität sind hoch. Die TU Berlin soll hierfür Trainingsmaßnahmen auf der Baustelle durchführen, denn die Baubehörde möchte die Ausbildung der Bauarbeiter langfristig verbessern. Die Planungsarbeiten des IFEU wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts Future Megacities gefördert.
IFEU-Projektleiter Bernd Franke erklärte: "Es sind noch einige Probleme zu lösen, damit dieses Passivhaus ein Leuchtturm für China wird: es soll weniger als 15 % der Heizwärme benötigen als nach den geltenden Standard für Neubauten in Urumqi erforderlich. Die technischen und wirtschaftlichen Anforderungen sind hoch. So werden derzeit keine hochwärmegedämmten Passivhausfenster in China produziert: das wird sich mit diesem Projekt ändern. Es zeigt die Chancen für energieeffiziente Produkte aus Deutschland."
Weitere Informationen… (Website RECAST Urumqi)
Foto: Mahrin, TU Berlin
|
|
| |
|
|
|

|
Sustainable Biomass for Electricity - UN Conference
|
|
03.05.2012 Die UN Energy hat in der österreicher "Bioenergie-Hauptstadt" Güssing
(Burgenland) vom
2. bis 4. Mai 2012 eine internationale Konferenz "Sustainable Biomass for Electricity" (SB4E) ausgerichtet. Mit ca. 200 eingeladenen Experten wurden die Perspektiven für eine weltweite Ausdehnung der Nutzung von fester Biomasse für die Stromerzeugung und die Anforderungen bezüglich Nachhaltigkeit intensiv diskutiert. Dr. Guido Reinhardt und Horst Fehrenbach vom IFEU nahmen teil.
Horst Fehrenbach referierte zum Thema "What is special about solid biomass with regard to sustainability requirements".
Weitere Informationen ...
|
|
| |
|
|
|

|
Kuhmilch oder Sojamilch?
|
|
26.04.2012 Für das Klima-Orakel hat Dr. Maria Müller-Lindenlauf (IFEU) zur Verbraucherfrage "Ist die Klimabilanz von Milch-Drinks (Soja, Hafer, Reis) besser als die von Milch und kann man diese als Alternative bei der Ernährung empfehlen?" Stellung genommen.
Weitere Informationen ... (Website Klima-Orakel) |
|
| |
|
|
|

|
Nachhaltige Produktion von Biokraftstoffen in Entwicklungsländern: Bericht und Rechentool veröffentlicht
|
|
05.04.2012 Die Global Environment Facility (GEF) benötigt Richtlinien und setzt Prioritäten für die gezielte Förderung von Biokraftstoffprojekten und unterstützt Länder, die sich in diesem Sektor engagieren. Hierzu wurde das IFEU zusammen mit der Universität Utrecht, dem United Nations Environment Programme (UNEP) und dem Öko-Institut in einem zweijährigen Forschungsprojekt beauftragt. Dabei wurden Themen bearbeitet wie Lebensweganalysen, Treibhausgasbilanzen, Wirtschaftlichkeit und Kosten, soziale Auswirkungen, Lebensmittelsicherheit, Umweltauswirkungen, Kompatibilität mit Fahrzeugen, stationäre Anwendungen, Ausweitung auf nationaler Ebene und Biokraftstoffe der 2. Generation.
Der Bericht sowie der im Projekt entwickelte Treibhausgasrechner für 74 verschiedene Szenarien können von der Projekt-Website herunter geladen werden.
|
|
| |
|
|
|

|
Regionalkonferenz „Klimaschutz an Schulen und Bildungseinrichtungen“
|
|
30.03.2012 Am 26. April 2012 veranstalten das Umwelt- und Kultusministerium Baden-Württemberg zusammen mit dem IFEU Heidelberg eine Regionalkonferenz „Klimaschutz an Schulen und Bildungseinrichtungen“. Zielgruppe sind Lehrerinnen und Lehrer, kommunale und private Schulträger sowie externe Partner von Schulen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. Beispiele aus aktiven Kommunen und Schulen zeigen, wie heute erfolgreich Klimaschutz an Schulen und Bildungseinrichtungen betrieben werden kann. Die Regionalkonferenz ermöglicht den persönlichen Kontakt zwischen kommunalen, schulischen und außerschulischen Akteuren. Gleichzeitig bringt sie interessierte Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, um klima- und energiesparrelevante Themen miteinander zu erörtern und Umsetzungspläne an den Schulen und mit den Schulträgern zu erarbeiten. Die Konferenz ist Bestandteil der Klimaschutzinitiative des BMU.
Zum Konferenzflyer (pdf 564 KB) ...
|
|
| |
|
|
|

|
Gespräche zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsforschung mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer
|
|
 |
| v.l. Frieder Rubik, Markus Duscha, Theresia Bauer, Thomas Korbun |
20.03.2012 Am 2. März 2012 war die baden-württembergische Wissenschafts-ministerin Theresia Bauer zu Gast beim IÖW. Gemeinsam mit Thomas Korbun und Dr. Frieder Rubik vom IÖW sowie Markus Duscha vom IFEU sprach sie über die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsforschung ihres Bundeslandes. Anlässlich des Besuches würdigte Bauer die beiden traditionsreichen unabhängigen Institute in ihrem Wahlkreis Heidelberg: „Institute wie das IÖW und das IFEU sind Zukunftslabore, die mit Forschung und Innovationen zur nachhaltigen Entwicklung beitragen. Ich möchte sie und andere außeruniversitäre Umweltforschungsinstitute deshalb in die Landesstrategie „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“ einbinden.“ |
|
| |
|
|
|

|
Nationaler Top Runner
|
|
20.03.2012 Um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, in Deutschland bis 2020 mindestens 20 Prozent des Energieverbrauchs einzusparen, sind massive zusätzliche Anstrengungen im Bereich der Effizienz erforderlich. Ein Baustein: Die Ergänzung des europäischen „Top-Runner-Ansatzes“ um nationale Instrumente.
Lesen Sie hierzu die vom IFEU im Auftrag des BUND erstellte Studie "Mit nationalen Top-Runner-Instrumenten zum Stromsparziel der Bundesregierung".
Weitere Informationen ...
|
|
| |
|
|
|

|
Zweiter Newsletter des EU-Bioraffinerie-Projekts SUPRABIO
|
|
20.03.2012 Auf dem Weg zu einer biobasierten Ökonomie gelten Bioraffinerien gemeinhin als eine nachhaltige Form der Biomassenutzung, die zu einer Palette an stofflichen und energetischen Produkten hinführt, welche auf nachwachsenden Rohstoffen basiert. Die EU-Kommission fördert derzeit drei große Forschungsprojekte zu diesem Thema, u. a. das von der Brunel University koordinierte SUPRABIO-Projekt. Projektpartner aus acht europäischen Ländern erforschen und entwickeln seit Februar 2010 Bioraffineriekonzepte mit einem besonderen Fokus auf innovativen biochemischen und thermochemischen Konversionsverfahren, Prozessintegration sowie Fragen der Nachhaltigkeit. Letztere werden unter Federführung des IFEU bearbeitet.
Lesen Sie hier den 2. Projekt-Newsletter ...(pdf 1.35 MB)
|
|
| |
|
|
|

|
Optimierung des Systems der Bio- und Grünabfallverwertung
|
|
28.02.2012 Bio- und Grünabfall sind eine wertvolle Ressource, die es zu nutzen gilt. Aus ihnen kann nicht nur Kompost hergestellt werden. Über eine Biogaserzeugung lässt sich aus ihnen auch noch zusätzlich Energie gewinnen. Wird diese Kaskadennutzung optimal umgesetzt, hat sie nicht nur ökologische Vorteile, sondern stellt sich auch aus ökonomischer Sicht gegenüber dem Verbleib in der Restmülltonne vorteilhaft dar. Das System Biotonne ist zudem umso erfolgreicher, je attraktiver es für den Bürger gestaltet wird. Ein Leitfaden des Umweltministeriums Baden-Württemberg, der vom IFEU in Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut und IGLux erarbeitet wurde, soll Kreisen und Städten Kennzahlen und Anhaltspunkte für eine Optimierung des Systems der Bio- und Grünabfallverwertung an die Hand geben. Dazu enthält er Handlungsempfehlungen und eine Checkliste zum Vorgen sowie Hinweise für das Vergabeverfahren.
Weitere Informationen ...
|
|
| |
|
|
|

|
Indikatoren/Kennzahlen für den Rohstoffverbrauch im Rahmen der Nachhaltigkeitsdiskussion
|
|
16.02.2012 Die Rohstoffproduktivität ist ein Schlüsselindikator der nationalen Nachhaltigkeits-strategie. Aber ist er auch sinnvoll und zielführend? Diese Fragestellung stand im Mittelpunkt des Forschungs-vorhabens „Indikatoren/Kennzahlen für den Rohstoff-verbrauch im Rahmen der Nachhaltigkeits-diskussion“. In UBA-Texte 01/2012 sind Antworten zur Definition des Ressourcenbegriffs, der Auswahl von Indikatoren, ihre Berechnung für Deutschland, 130 Umweltprofile von Rohstoffen und vieles mehr zu finden.
Weitere Informationen ...
|
|
| |
|
|
|

|
Erneuerbare Energien - Innovationen für eine nachhaltige Energiezukunft
|
|
10.02.2012 Die Broschüre zu Erneuerbaren Energien, die das Bundesumweltministerium unter fachlicher Begleitung des IFEU seit zwölf Jahren herausgibt, ist in ihrer aktualisierten Form erschienen. Die in der 8. Auflage vorliegende Publikation informiert auf ca. 150 Seiten noch umfassender über die Technologien der erneuerbaren Energien und ihre ökologisch nachhaltige Entwicklung. Dieses umfangreiche Kompendium zu erneuerbaren Energien bietet einen Überblick über die verschiedensten Einsatzmöglichkeiten der erneuerbaren Energien, ihre Potenziale und Entwicklungsperspektiven, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Förderinstrumente und über die ökologischen und ökonomischen Aspekte.
Weitere Informationen ...
|
|
| |
|
|
|

|
Umweltbilanz Elektromobilität: Interaktiver Umweltrechner jetzt online!
|
|
01.02.2012 Elektroautos können einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Klimagasemissionen des Verkehrs leisten, wenn sie mit erneuerbar erzeugtem Strom betrieben werden. Mit dem Projekt UMBReLA begleitete das IFEU die BMU-Aktivitäten zu Forschung und Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland in den letzten drei Jahren. UMBReLA vergleicht die Umwelteigenschaften von konventionellen und elektrisch betriebenen Autos über den gesamten Lebensweg der Fahrzeuge. Die Projektergebnisse liegen nun vor:
Mit dem interaktiven Umweltrechner können Sie verschiedene Antriebskonzepte für Ihre persönliche Situation vergleichen
Fakten und Wissenswertes zum Projekt UMBReLA und zu Elektrofahrzeugen finden Sie auf unserer Homepage www.emobil-umwelt.de
Download des kompakten Ergebnisberichts und des wissenschaftlichen Grundlagenberichts
Pressemitteilung des BMU zu dem vom BMU geförderten Projekt UMBReLA
|
|
| |
|
|
|

|
Bundesumweltminister Röttgen stellt Kurzstudie zum Thema Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg vor
|
|
20.01.2012 Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg sind kein Widerspruch. Dies zeigt eine neue Kurzstudie, die Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen anlässlich der Verleihung des Deutschen Innovationspreises für Klima und Umwelt 2011 präsentierte. Die von den Instituten gws Osnabrück und IFEU Heidelberg erarbeitete Studie analysiert die gesamtwirtschaftlichen Wirkungen von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Dabei kommt die Kurzstudie, die auf zwei ausführlichen vom Bundesumweltministerium geförderten Projekten beruht, zu dem Ergebnis, dass sowohl eine verstärkte Energieeffizienz als auch der Ausbau der erneuerbaren Energien mit positiven gesamtwirtschaftlichen Effekten verbunden sind und zu zusätzlichen Arbeitsplätzen, steigender Energiesicherheit und neuen Exportchancen führen.
Das Kurzpapier finden Sie hier ... (pdf 1,47 MB)
Die ausführliche Grundlagenstudie hier ... (pdf 6,7 MB)
|
|
| |
|
|
|

|
Plädoyer für eine verlässliche, verbindliche und beherzte Energieeffizienz-Politik
|
|
18.01.2012
Offener Brief an die Bundesregierung und die Mitglieder des Umwelt- und Wirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages
2012 ist das „Internationale Jahr der nachhaltigen Energie für alle“ der Vereinten Nationen. Zugleich hat die Bundesregierung Ziele einer Energiewende formuliert, die ehrgeizig sind. Eine zukünftige Energieeffizienz- und Energieeinsparpolitik muss diesen Zielen gerecht werden. Doch zwischen den Zielen und der tatsächlichen Politik klafft eine Lücke, die größer zu werden droht. Initiiert vom IFEU haben über 30 Energiewissenschaftlerinnen und -wissenschaftler einen offenen Brief formuliert.
... zur online-Veröffentlichung DIE ZEIT, 18.01.2012
... direkt zum "Offenen Brief"
|
|
| |
|
|
|

|
Gestaltung der nachhaltigen Entwicklung von Megastädten – IFEU präsentiert auf der COP17 in Durban, Südafrika
|
|
30.11.2011 – Durban, South Africa
Auf einem gut besuchten side event der UN-Klimaschutzkonferenz wurden die Erfahrungen aus drei Projekten des Förderschwerpunkts Megastädte von morgen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) präsentiert. Der Fokus lag dabei auf der Gestaltung der Stadtentwicklung mit dem Ziel der Reduktion von Treibhausgasen, der Entwicklung angepasster Technologien, der Förderung energieeffizienter Systeme und der Anpassung an den Klimawandel. Dabei sollen die Interessen der betroffenen Bevölkerungen gewährleistet sein. Für das IFEU erklärte Fachbereichsleiter Bernd Franke (Foto) die Erfolge des Projektes RECAST Urumqi, in dem zusammen mit chinesischen Partnern unter anderem klimaneutrale Gebäude errichtet und die Energieeffizienz in der chemischen Industrie gestärkt werden.
Weitere Informationen… (Website Urumqi)
Leitartikel "Bringing blue skies back to Urumqi" (Urban World 2011, pdf 469 KB)
|
|
| |
|
|
|

|
Jahrbuch Ökologie
Analysen + Perspektiven
|
|
29.11.2011 Das Jahrbuch Ökologie informiert über die ökologische Situation und die Belastungstrends in den verschiedenen Bereichen der natürlichen Umwelt. Es hat den Anpruch, ein gut verständliches Sachbuch zu sein, welches gleichermaßen hohen wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und wertvolle Anregungen für die Praxis bietet. Das Jahrbuch Ökologie wird von Günter Altner, Heike Leitschuh, Gerd Michelsen, Udo E. Simonis und Ernst U. von Weizsäcker herausgegeben und vom IFEU begleitet.
Zum Jahrbuch (Website) ...
|
|
| |
|
|
|

|
Energie, Kosten und Stromimporte sparen: Der Beitrag der EU-Effizienzrichtlinie zu einer ambitionierten Effizienzpolitik
|
|
21.11.2011 Eine heute veröffentlichte Kurzstudie des IFEU-Instituts kommt zu dem Ergebnis, dass die nationale Umsetzung der Energiesparpläne der EU zu einer Vermeidung von Brennstoffimporten von rund 6 bis 8 Mrd. Euro im Jahr
2020 führen kann. Insgesamt könnten bis 2020 Energieeinsparungen in Deutschland erreicht werden, die dem Endenergieverbrauch von zehn Großstädten entsprechen. Selbst bei einer vorsichtigen Schätzung der Brennstoffpreise sänken damit die Energiekosten erheblich. Durch das von der EU vorgeschlagene Effizienz-Anreizsystem kann zudem ein neuer Markt für Effizienzdienstleistungen entstehen.
Die komplette Studie im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen finden Sie hier...
|
|
| |
|
|
|

|
Eine ambitionierte Effizienzpolitik für Deutschland:
Volkswirtschaftliche Vorteile mit innovativen Förderansätzen erschließen
|
|
20.10.2011 Eine ambitionierte Effizienzstrategie für Deutschland bringt erhebliche volkswirtschaftliche Vorteile mit sich. Zusätzliche inländische Investitionen, die Einsparung von Energieimporten und andere volkswirtschaftliche Mechanismen führen in einer vorsichtigen Abschätzung im Jahr 2030 netto zu rund 130.000 zusätzlichen Beschäftigten gegenüber einer Referenzentwicklung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Energieeffizienz: Potenziale, volkswirtschaftliche Effekte und innovative Handlungs- und Förderfelder für die Nationale Klimaschutzinitiative“, die am 20. Oktober auf einer Tagung in Berlin vorgestellt wurde.
Zur vollständigen Pressemeldung ...
Zur Projektseite ...
|
|
| |
|
|
|

|
Praxisleitfaden "Klimaschutz in Kommunen"
|
|
12.10.2011 Der Praxisleitfaden wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert und vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) in Kooperation mit dem IFEU und dem Klima-Bündnis erarbeitet.
Der bereits 1997 veröffentlichte Leitfaden wurde aufgrund der regen Nachfrage von Kommunen in der gesamten Bundesrepublik inhaltlich und strukturell grundlegend überarbeitet und um aktuelle Schwerpunkte und Handlungsfelder ergänzt. Auch im neuen Leitfaden sind wieder zahlreiche aktuelle Praxis-Beispiele enthalten, die zur Nachahmung oder zu eigenen Aktivitäten im kommunalen Klimaschutz motivieren sollen.
Weitere Informationen ...
|
|
| |
|
|
|

|
Nachhaltige Chemie: Forschungsbericht vorgelegt
|
|
22.08.2011 Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat sich vom IFEU mit der „Evaluierung von Strategien zur Chemikaliensicherheit und Weiterentwicklung einer nachhaltigen Chemie in Deutschland“ beraten lassen. Im nun veröffentlichten Abschlussbericht des Vorhabens werden Nachhaltigkeitsinitiativen von wichtigen Chemieunternehmen verglichen, ein Leitbildes Nachhaltige Entwicklung für die Chemie entwickelt und Initiativen auf administrativer Ebene bewertet. Ein wichtiger Baustein wurde dabei vertieft betrachtet: eine Europäische Datenbank zu Inhaltsstoffen in Haushaltsprodukten, vergleichbar zur Household Product Database (HPDB) der National Library of Medicine in den USA. Weiterhin werden Vorschläge zum nachhaltigen Einsatz nachwachsender Rohstoffe in der chemischen Industrie vorgelegt.
Weitere Informationen ...
|
|
| |
|
|
|

|
2011 Awards for Excellence
|
|
10.08.2011
Der Artikel "Biomass for transport heat and electriticity: scientific challenges", erschienen in der Zeitschrift "Management of Environmental Quality" (März 2010), wurde mit dem "2011 Highly Commended Award" des Emerald-Verlags ausgezeichnet. Nils Rettenmaier vom IFEU ist einer der Co-Autoren des Artikels.
|
|
| |
|
|
|

|
Erstes Nullemissionshaus in Urumqi übergeben
Deutsch-Chinesische Forschungsbasis in ZhongTai Chemical eröffnet
|
|
17.07.2011
Urumqi, Provinz Xinjiang/China.
Unter Beteiligung des IFEU wurde ein 768 m² großes landwirtschaftliches Ausbildungszentrum in das erste Nullemissionshaus der Provinzhauptstadt (3,1 Mio. Einw.) verwandelt. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen gelang es, den Heizenergiebedarf um mehr als 85 % abzusenken. Die aufgrund der sehr kalten Winter notwendige Restwärme von
64 kWh/m²*a wird durch Solarwärme mit einem neuartigen saisonalen Speicher bereitgestellt; der gesamte Strombedarf wird durch eine Photovoltaikanlage gedeckt. Das Zentrum wurde im Beisein des Heidelberger Oberbürgermeisters Dr. Eckart Würzner feierlich übergeben. Die Arbeiten des IFEU wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts Future Megacities gefördert. Das IFEU wurde von Culturebridge Architects Grünstadt/Beijing und dem Passivhaus-Institut Darmstadt unterstützt; Kooperationspartner vor Ort sind die Baubehörde von Urumqi, die University of Xinjiang und das Xinjiang New Energy Institute. IFEU-Projektleiter Bernd Franke erklärte: „Mit diesem Leuchtturmprojekt wird von nun an die Emission von 88 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden. Das nächste Projekt, der Bau des ersten Passivhauses in Urumqi’s Xingfulu (Glücksstrasse), wird in wenigen Wochen begonnen."
Am selben Tag wurde im Rahmen des selben BMBF-geförderten Projekts die Deutsch-Chinesische Forschungsbasis in der ZhongTai Chemical Company, einem der größten PVC-Werke Chinas, feierlich eröffnet. Das IFEU forscht dort zusammen mit dem Kooperationspartner Xinjiang Academy of Environmental Protection Science und dem Heidelberger Institut für Umweltwirtschaftsanalysen (IUWA) an Wegen zur Steigerung der Energieeffizienz und des Wasser- und Abfallrecyclings in der Anlage.
Weitere Informationen… (Website Urumqi)
|
|
| |
|
|
|

|
SPIEGEL-Artikel:
Nichts Neues zum Umweltvergleich Straße-Schiene |
|
12.07.2011 „Eine Studie behauptet, dass Lkw mit bestimmten Frachtgütern weniger Energie verbrauchen als die Bahn“, so lautet die Einleitung im aktuellen SPIEGEL-Artikel „Laster der Tugend“ vom 11. Juli 2011. Untermauert wird dies durch eine Grafik, die den großen Vorteil der Bahn gegenüber dem Lkw bei den CO2-Emissionen in bisherigen Untersuchungen und die ganz anders lautenden Ergebnisse in der neuen Studie darstellt. Doch was hier als „erstaunliches Ergebnis“ verkauft wird, ist ein schiefer Vergleich und keinesfalls eine neue Erkenntnis. Wir weisen seit Jahren darauf hin, dass die Umweltwirkungen von Verkehrsmitteln nur auf Basis realistischer Transportketten sinnvoll beurteilt werden können – und wundern uns, dass andere sich jetzt über den von ihnen angestellten Vergleich von Zahlen, die nicht zusammen passen, wundern….
Weitere Informationen ...
13.07.2011 Und weiter wundern wir uns, wie eine Fehlinformation im SPIEGEL zu Focus-Online-Fakten gemacht wird: "Bisher unterstellten die Bahn-Statistiker Lastwagen einen Verbrauch von 46 Litern...Das ifeu-Institut geht demnach nun in aktualisierten Zahlen von 36 Litern Verbrauch der Lkw aus und relativiert damit seine ursprüngliche Berechnung." Spätestens diese Behauptung tangiert unseren wissenschaftlichen Ruf. Denn was so nicht existiert hat, kann auch nicht relativiert werden! Im Klartext: Ein Verbrauch von 46 Litern wurde von uns nie verwendet; deshalb bedurfte es auch keiner Relativierung. Mehr ...
|
|
| |
|
|
|

|
Agrarkraftstoffe und Flächenverbrauch -
E10 in der Kritik |
|
10.06.2011 Das IFEU beriet den Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) in Sachen E 10 und anderen Biokraftstoffen.
Auf einer Pressekonferenz forderte der BUND nun die Bundesregierung auf, die Einführung des Agrosprits E10 endgültig zu stoppen. "E10 hält die Autohersteller davon ab, stärker auf Spritspar-Technologien zu setzen".
Guido Reinhardt vom IFEU kritisierte ebenfalls die Pläne der Bundesregierung und der Europäischen Union zur Beimischung von Agrarkraftstoffen.
Foto: v.l. Dr. Reinhardt (IFEU), Dr. Reh (BUND, Verkehrsexperte), R.Rosenthal (BUND, Pressesprecher)
Weitere Informationen ... (Website BUND)
BUND-Hintergrundpapier zu Agrarkraftstoffen und Flächenverbrauch ...
(pdf 84 KB)
|
|
|
|
| |
|
|
|
Weitere Beiträge finden Sie im Archiv - IFEU "aktuell" |